Das südliche Licht der Sehnsucht

Leidenschaft zwischen Isar und Mittelmeer

DAS ORIGINAL: DIE MAREMMA – DER ZAUBERHAFTE SÜDEN DER TOSKANA

Die Maremma ist ein archäologisch und geschichtlich bedeutsamer, noch sehr natürlicher Landstrich in der südlichen Toskana, der sich als Küstenstreifen zwischen Livorno und der Halbinsel Monte Argentario erstreckt.

Der Name Maremma leitet sich aus dem Spanischen “marisma” ab und bedeutet “sumpfiges Küstengebiet”.

Die Maremma war Teil des etruskischen Stammlandes. Die Etrusker machten sich den Erzreichtum dieser Gegend zunutze, bauten schöne und reiche Städte mit Mauern und Festungen und errichteten die ersten Entwässerungssysteme.
Die Römer besannen sich auf die fruchtbaren Böden, machten sie durch aufwendige Kanalsysteme urbar und verwandelten die Maremma so zur Kornkammer der Toskana.
Mit dem Niedergang Roms verwilderte die Maremma, das kunstvoll angelegte Dränagesystem verfiel, das Land versumpfte, bis schließlich die Malaria wütete. Das Fieber entvölkerte den gesamten Landstrich. Heute sind die Sümpfe trockengelegt, die fruchtbaren Ebenen sind wieder ihrer ursprünglichen Bestimmung zugeführt und liefern Gerste, Mais, Wein und Obst.

Die Toskana gehört zweifellos zu den schönsten Landschaften Europas und schon seit Jahrhunderten haben sich große Künstler von ihrem einzigartigen Licht und ihren wunderschönen Farben inspirieren lassen.

Wer von der Toskana spricht, kommt automatisch ins Schwärmen, denn der sonnige Garten Italiens bietet Landschaften von beinahe surrealer Schönheit:
teils mystisch, weich, leicht dunstig und sanft, aber auch kristallklar, kraftvoll und ursprünglich wild.

Schon Goethe bemerkte einst verzückt: “Die Toskana liegt nicht in Italien, sondern Italien liegt in der Toskana.“

MÜNCHEN, DIE “NÖRDLICHSTE STADT ITALIENS

 

München und Italien – das ist eine jahrhundertealte Beziehung über die Alpen hinweg.
Sie hat das Aussehen der Stadt so sehr geprägt, sodass manchmal die Grenzen zu verschwimmen scheinen. Wer kennt ihn nicht, einen der typischsten münchnerisch-italienischen Anblicke an einem strahlendem Föntag, der einen kurzzeitig das Atmen vergessen lässt: die leuchtend-gelbe Theatinerkirche vor dem weiten, weiß-blauen Himmel.

Großen Anteil daran, dass München als nördlichste Stadt Italiens gilt, hatte Henriette Adelaide von Savoyen, die 1652 aus Turin nach München kam, um den bayerischen Kurfürsten Ferdinand Maria zu heiraten. Sie hatte aus ihrer italienischen Heimat Musiker, Sänger, Köche, Schneider und Architekten mitgebracht, um südlichen Flair in die damals etwas angestaubte bayerische Provinz zu bringen.
Der Architekt Agostino Barelli aus Bologna und der Graubündner Architekt Enrico Zucalli wurden berufen und sollten zur Geburt ihres Sohnes Max II Emanuel einen im eleganten italienischen Barockstil gestalteten Landsitz bauen, das Schloss Nymphenburg.

Städtebaulich noch wichtiger wurde die Theatinerkirche, ebenfalls im damals modernen italienischen Barock gehalten. Wieder waren Barelli und Zucalli als wichtige Architekten dabei. Die Fassade wurde 1765 von Francois Cuvilliés fertiggestellt. Steht man vor dem barocken Prachtbau und blickt um sich, trifft man rings herum auf italienische Vorbilder.

Die Feldherrnhalle, 1841 vollendet, ist eine Nachbildung der Galleria dei Lanzi in Florenz. Friedrich von Gärtner hat sie gebaut ebenso wie das Siegestor, dessen Vorbild in Rom steht und dort Konstantinsbogen heißt. Ludwig I. hatte beide Monumente konzipiert, um der nach ihm benannten Ludwigstraße ein Entrée und einen Abschluss zu geben.

Es ist eine spezielle Mischung aus kulturellem Erbe, dem Wetterphänomen Fön und seinen daraus resultierenden faszinierenden Licht- und Wetterstimmungen, die umliegenden wunderschönen Seen und die geographische Nähe zum Süden, die ein einmaliges mediterranes Flair in die Landeshauptstadt und sein Umland zaubert, was einen manchmal vergessen lässt, sich nördlich der Alpen zu befinden.

DEM FASZINIERENDEN LICHT UND FLAIR DES SÜDENS KANN MAN NICHT ENTGEHEN…

…egal, ob nördlich oder südlich der Alpen. Malerische Blickfänge die inspirieren wollen und einladen möchten, die Seele baumeln zu lassen, Urlaub vom Alltag zu machen.

Möglicherweise findet ja auch ein Stück südliche Sehnsucht bei Ihnen ein neues Zuhause…